Tanzwut gastiert bei Reenactor-Messe in Minden

Die Mittelalter-Rock-Band Tanzwut gastiert in Minden und setzt auf fulminante Bühnenshows. Foto: PR
Die Mittelalter-Rock-Band Tanzwut gastiert in Minden und setzt auf fulminante Bühnenshows. Foto: PR

Minden. Die Mittelalter-Rock-Band Tanzwut gastiert am Montag, 3. Oktober, auf der Reenactor-Messe in Minden. Diese 6. Internationale Reenactor-Messe findet in diesem Jahr vom 1. bis 3. Oktober auf Kanzlersweide in Minden statt.

Für drei Tage „Geschichte neu erleben“ in Minden bilden zudem internationale Händler und Handwerker mit Waren von der Antike bis 1918, eine Gaumenschmausmeile und ein Rahmenprogramm mit zahlreichen Highlights den Rahmen. Am Montag, 3. Oktober, werden die handgefertigten Marionetten des „Theatrum Diaboli“ die Besucher in die Zeit der Spielleute und Minnesänger, der edlen Damen und Ritter, aber auch der Kaufleute, des einfachen Volkes, der Vagabunden und Wegelagerer entführen. Die Gruppe wird Groß und Klein mit Geschichten über Liebe und Tod und vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse unterhalten. Ergänzt wird das Schauspiel durch mittelalterliche Musik und Gesang, wie es schon vor hunderten von Jahren auf den Marktplätzen der Städte üblich war.

Am späten Nachmittag sorgt die Band Tanzwut mit ihrer Mittelalter-Show auf der Bühne im Außenbereich für einen fulminanten Abschluss der 6. Internationalen Reenactor-Messe. Bei Liveauftritten setzt die Band auf fulminante Bühnenshows. Dabei spielt neben aufwendigen Outfits und Choreographien auch das Bandmitglied Teufel eine Rolle, der mit seinem kahlrasierten Schädel mit den zu Hörnern aufgestellten roten Haarbüscheln als optischer Mittelpunkt der Band dient.

Service über die Minden-App

Wer die Minden-APP auf seinem Smartphone hat, kann auch bei der Reenactor-Messe Vorteile nutzen. So können Zusatzinformationen wie das Rahmenprogramm, ein Händlerverzeichnis und der Ausstellerplan über die App heruntergeladen werden. Außerdem hat jeder App-Nutzer die Chance über einen Gutschein in der Minden-App einen historischen Hut am Informationsstand zu erwerben (nur solange der Vorrat reicht).

Das Ausstellerzelt der Reenactor-Messe hat am Samstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet und am Sonntag, sowie am Montag, von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder.

Reenactormesse.de

Curse lässt musikalische Welten verschmelzen

Der Rapper Curse gastiert mit dem Programm "Rap meets Classic" im Stadttheater Minden. Foto: PR/Stadt Minden
Der Rapper Curse gastiert mit dem Programm „Rap meets Classic“ im Stadttheater Minden. Foto: PR/Stadt Minden

Minden. Zugabe von Curse: Der in Minden geborene Rapper gibt 2016 zusammen mit Essener Philharmonikern ein zweites Konzert im Stadttheater Minden. Ursprünglich sollte es nur am Samstag, 12. November, im Rahmen der Charity-Gala der Bildungspartner einen Auftritt in der ungewöhnlichen Konstellation „Rap meets Classic“ geben. Dieses Konzert war sehr schnell ausverkauft.

Nun sind 540 weitere Karten für Freitag, 11. November, auf dem Markt. Erhältlich sind sie im Stadttheater und beim Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26-30. Theaterleiterin Andrea Krauledat freut sich, dass es diese spontane Zusage von Curse gab. Ein glücklicher Umstand auch, dass das Theater an diesem Abend noch nicht mit einer Veranstaltung belegt gewesen ist.

„An diesem Abend verschmelzen augenscheinlich unterschiedlichste Welten miteinander. Musikalische Farben verbinden sich zu neuen, signalhaften Tönen. Formen verlieren ihre gewohnten Umrisse, um gleich danach wieder zu veränderter Gestalt zu finden. Man könnte meinen sich in akustischen Welten eines Dalí zu befinden. Doch am Ende steht doch das Wort. Genauer gesagt: der Rap!“, heißt es in der Ankündigung des Stadttheater-Magazins und weiter: „In nie gehörter Weise transportieren die sieben Musiker Curses Werke in Gefilde, die den Zuhörer ganz tief eintauchen lassen sollen. Die emotionale Stärke der klassischen Musiksprache vereint mit der Durchschlagskraft der Popkultur.“

Curse ist das erste Mal live im Stadttheater Minden mit einem ganz besonderen Programm zu hören. Die sieben Musiker treten in folgender Besetzung auf: Curse (Rap & Texte), Miki Kekenj (Violine, Konzeption und Arrangements), Christian Leschowski (Oboe), Marlies Klumpenaar (Klarinette), Laura Rayen Escanilla (Viola), Matthias Wehmer (Violoncello) und Max Dommers (Kontrabass).

Curse und das „takeover ensemble“ aus Essen kommen am 12. November auf Einladung der Bildungspartner nach Minden. Diese veranstalten seit vielen Jahren einmal im Jahr eine große Charity-Gala im Stadttheater, um neue Partner zu gewinnen und soziale Bildungs-Projekte zu fördern. Die Initiative der heimischen Wirtschaft unterstützt Kinder aus benachteiligten Familien vor allem im offenen Ganztag. Darüber hinaus werden Zuschüsse für Bücher, Schulbücher und Schulbekleidung, Nachhilfe und Sprachförderung, Instrumental-Unterricht, Klassenfahrten und Schüleraustausch sowie auch Theaterbesuche gegeben.

Link zur Webseite von Curse

Musikalische Zeitreise durch Mindener Kirchen

Eine musikalische Zeitreise der besonderen Art erwartet die Besucher der Mindener Zeitinseln am 19. Juni. Foto: MMG
Eine musikalische Zeitreise der besonderen Art erwartet die Besucher der Mindener Zeitinseln am 19. Juni. Foto: MMG

Minden. Am Sonntag, 19. Juni 2016, erwartet die musikbegeisterten Mindenerinnen und Mindener sowie alle Besucher und Gäste der Mindener Zeitinseln ab 14 Uhr eine Zeitreise der ganz besonderen Art. In drei Mindener Kirchen werden Lieder und Werke rund um das Thema „Gemeinschaft“ gespielt.

Mit dabei sind unter anderem Werke von Komponisten wie Schumann, Mussorgsky, Schubert, Mozart und Piazzolla. Die Sopranistin Laura Pohl, Mateja Zenzerovic am Bajan, Tim Ovens am Klavier und der Organist Ulf Wellner nehmen die Zuhörer mit auf eine Zeitreise unter den Motti „Heimat“, „Glaube“ und „Freiheit“. Der Eintritt zu diesem Konzertnachmittag ist in allen drei Kirchen kostenfrei.

Klassische Kompositionen und zeitgenössische Stücke

In der St.-Marien-Kirche startet um 14 Uhr die musikalische Zeitreise unter dem Thema
HEIMAT. Im ersten Teil der Konzertreihe begrüßen Sie die Sopranistin Laura Pohl und Tim Ovens am Klavier. Dargeboten werden Lieder von Mussorgsky, Schumann und Schubert.

Weiter geht die Zeitreise um 15.30 Uhr im Mindener Dom mit Werken von Nikolic Soler und Mozart. Laura Pohl singt Lieder rund um das Thema GLAUBE, begleitet wird Sie dabei von Mateja Zenzerovic am Bajan und Ulf Wellner an der Orgel.

Zum Abschluss werden ab 17 Uhr zum Motto FREIHEIT verschiedene Stücke in der Ratskirche St. Martini gespielt. Dort bringen Laura Pohl, Mateja Zenzerovic und Ulf Wellner Kompositionen von Rudi Goguel und Kurt Weill zu Gehör. Ein besonderes Highlight ist jedoch das Stück „Balada para el Año 3001 (Renaceré)“ von Astor Piazzolla, welches als Geschenk vom Komponisten und Duo-Partner Vladimir Gorup an die Sopranistin Laura Pohl eigens für das Konzert in Minden und für die Besetzung aus Sopran, Bajan und Klavier arrangiert wurde.

Moderiert und begleitet wird die Konzertreihe neben den Künstlern selbst vom Pastor der Mariengemeinde, Frieder Küppers, sowie vom Superintendenten des Kirchenkreises Minden, Jürgen Tiemann.

Die Künstler

Studiert hat Laura Pohl an den Musikhochschulen Detmold und Hannover. 2001 erhielt Sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbands. Die Sopranistin wirkte unter anderem bei zahlreichen Opernaufführungen mit. Laura Pohl widmete sich neben dem romantischen Repertoire besonders der zeitgenössischen Musik.

Mateja Zenzerovic wurde in Pula (Kroatien) geboren. Sie absolvierte ein internationales Studium, bei dem Sie von 2001 bis 2005 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studierte. Mit ihrer Musik schafft sie es, ihr Publikum mit auf eine Reise in beeindruckende Sound- und Tonbereiche zu entführen und zeigt immer wieder ganz neue Dimensionen auf.

Das Studium der Kirchenmusik absolvierte Ulf Wellner in Leipzig und Antwerpen. Eine erste Anstellung erhielt er als Assistent des Leipziger Nikolaikantors und Universitätsmusikdirektors. 2013 übernahm Ulf Wellner die Stelle als Kantor an der Ratskirche St. Martini. Zusätzlich arbeitet er auch als Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford.

Der gebürtige Flensburger Tim Ovens studierte in den Solisten- und Meisterklassen von Hans Leygraf. Seit 1989 lehrt Tim Oven an den Hochschulen in Hannover, Wien und China. Sein Repertoire umfasst sämtliche Bereiche der Klaviermusik sowie die Auseinandersetzung mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

„Mindener Zeitinseln kompakt“ in der Innenstadt

Die musikalische Zeitreise ist eingebettet in die Mindener Zeitinseln, die am 18./19. Juni in der Innenstadt das Mindener Plus an Geschichte zeigen. Besucher und Gäste können auf NRWs großer historischer Bühne in diesem Jahr erneut verschiedene Epochen der (Stadt-)Geschichte erleben. Von der Steinzeit über das Mittelalter und das Japan des 16. Jahrhunderts bis hin zu Kaffeeröstern anno 1756 und der „Franzosenzeit“ zu Beginn des 19. Jh. reichen die vielfältigen Darstellungen.

Weitere Informationen sowie den Flyer zu den Mindener Zeitinseln kompakt 2016 erhalten Sie bei der Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Telefon (05 71) 829 06 59, Fax (05 71) 829 06 63, E-Mail: info[at]mindenmarketing[dot]de und online unter www.minden-erleben.de.